Grundwasserproblem in Rudow gelöst!
Ich freue mich das eins meiner wichtigsten Wahlversprechen eingehalten werden konnte.
Grundwasserproblem gelöst – Das Rudower Blumenviertel kann aufatmen
Nach vielen Jahren der Unsicherheit und intensiver Suche nach einer nachhaltigen Lösung gibt es endlich gute Nachrichten für die Anwohnerinnen und Anwohner des Rudower Blumenviertels: Die Grundwasserproblematik, die in den vergangenen Jahren immer wieder zu nassen Kellern und erheblichen Belastungen geführt hat, erhält eine dauerhafte und zukunftssichere Lösung.
Auf einer Informationsveranstaltung der Senatsverwaltungen für Umwelt und Wirtschaft am 26. Juni 2026 wurden die Planungen gemeinsam mit den Berliner Wasserbetrieben vorgestellt. Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über das Vorhaben zu informieren und ihre Fragen direkt an die Fachleute zu richten.
Eine Lösung mit doppeltem Nutzen
Der entscheidende Hintergrund ist die wachsende Bevölkerung Berlins. Mit steigenden Einwohnerzahlen wächst auch der Bedarf an sauberem Trinkwasser. Aus diesem Grund hat das Land Berlin im Masterplan Wasser festgelegt, zusätzliche Wasserwerke zu reaktivieren beziehungsweise auszubauen. Hierzu gehört auch das Wasserwerk Johannisthal.
Das Rudower Blumenviertel spielt dabei künftig eine wichtige Rolle. Nach Angaben der Berliner Wasserbetriebe kann das Gebiet rund 20 Prozent des künftig benötigten Wassers für das Wasserwerk Johannisthal bereitstellen.
Dafür wird das überschüssige Grundwasser aus dem Blumenviertel künftig über ein neues Leitungssystem nach Johannisthal transportiert. Dort wird das Wasser zunächst aufbereitet. Eisen und Mangan werden durch Oxidation entfernt. Anschließend gelangt das Wasser über spezielle Versickerungsanlagen wieder in das Grundwasser und wird schließlich vom Wasserwerk Johannisthal als hochwertiges Berliner Trinkwasser gefördert.
Übergangszeit ist gesichert
Bis das Wasserwerk Johannisthal seinen Betrieb schrittweise aufnimmt, wird die bestehende Grundwasserhebeanlage im Blumenviertel an die Berliner Wasserbetriebe übergeben. Diese übernehmen künftig den Betrieb der Anlage und sorgen dafür, dass die Entwässerung des Gebietes auch während der Übergangsphase zuverlässig funktioniert.
Damit ist sichergestellt, dass der Schutz des Blumenviertels nicht erst mit der Inbetriebnahme des Wasserwerks beginnt, sondern ohne Unterbrechung fortgeführt wird.
Inbetriebnahme bis 2032 geplant
Derzeit laufen die Vorplanungen für die Wiederinbetriebnahme des Wasserwerks Johannisthal. Nach derzeitigem Stand soll das Wasserwerk schrittweise bis zum Jahr 2032 in Betrieb gehen. Bis dahin wird die bestehende Hebeanlage weiterhin den notwendigen Schutz vor zu hohen Grundwasserständen gewährleisten.
Dauerhafte Sicherheit für das Blumenviertel
Mit dieser Entscheidung erhält das Blumenviertel erstmals eine langfristige Perspektive. Die Grundwasserregulierung dient künftig nicht mehr ausschließlich dem Schutz der Anwohner, sondern wird zu einem wichtigen Bestandteil der Berliner Trinkwasserversorgung. Dadurch ist die Entwässerung des Blumenviertels dauerhaft in die Infrastruktur der Hauptstadt eingebunden und unabhängig von kurzfristigen politischen Entscheidungen abgesichert.
Für die vielen betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet dies vor allem eines: Planungssicherheit. Die jahrelange Sorge vor steigenden Grundwasserständen und nassen Kellern kann nun einer berechtigten Zuversicht weichen.
Ein wichtiger Meilenstein für Rudow
Ich freue mich sehr, dass nach vielen Gesprächen und intensiver gemeinsamer Arbeit mit den Berliner Wasserbetrieben, den Senatsverwaltungen und zahlreichen Beteiligten nun eine nachhaltige Lösung gefunden wurde. Für viele Familien im Blumenviertel endet damit eine lange Zeit der Unsicherheit.
Das Projekt verbindet den Schutz der Anwohner mit einer zukunftsfähigen Wasserversorgung für ganz Berlin. Es ist ein Beispiel dafür, wie lokale Probleme durch innovative und nachhaltige Lösungen gelöst werden können – zum Vorteil der Menschen vor Ort und der gesamten Stadt.
Das Rudower Blumenviertel kann aufatmen – nasse Keller sollen künftig der Vergangenheit angehören.